76. Oberschule Dresden - Briesnitz

 

Sächsischer Bildungsserver

Sächsisches Kultusministerium

 

Förderverein der 76. OS

Schulgeschichte

Bild: Schule

 

Die erste Erwähnung eines Lehrers in Dresden-Briesnitz geht auf das Jahr 1511 zurück. Das erste Schulhaus wurde vor mehr als 300 Jahren (1695) in Briesnitz eingeweiht. Es steht heute noch in der Meißner Landstraße und wird als Wohnhaus genutzt.

 

1880 wurde auf Grund der steigenden Schülerzahl für 31.163,- RM ein neues Schulgebäude auf der Merbitzer Str. 9 errichtet, die jetzige 76. Grundschule. Dieses Schulgebäude musste wiederum 1898 vergrößert werden. Am 23.8.1902 wurde die Turnhalle auf dem Schulgelände festlich eingeweiht. Da 1907 die Schülerzahl auf 800 gestiegen war, reichte auch dieses Schulhaus nicht mehr aus. Für 19.000,- M erwarb man 5000 qm Land. Der Architekt Kiessling plante den Neubau. Es entstand für 155.000,- RM das Gebäude, welches seit 1992 die 76. Mittelschule beherbergen sollte.

 

Am 10.05.1909 wurde die neue Schule eingeweiht. Während des 1. Weltkrieges mussten viele Briesnitzer Lehrer an die Front.1920 wurde in Briesnitz erstmals mit Martin Scheinfuss ein Schulleiter gewählt.

 

1921 wurde Briesnitz eingemeindet und die Schule erhielt die Nummer 76. Ab den 30er Jahren erlangten die Lehrer Böttcher und Liebert als Lehrer und Chronisten regionale Bedeutung. Beide wurden 1933 aus politischen Gründen versetzt. M. Scheinfuss wurde seines Amtes enthoben.

 

Während des Krieges wurde die Schule für verschiedene Zwecke genutzt, zuletzt als Lager für italienische Kriegsgefangene.

 

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Letzte Änderung am 30.04.2011